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Zeittafel Dienten
am Hochkönig
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| 963 | Der Name "Dienten" wird erstmals genannt, als das Gebiet vom "Erilipathusque Tuontina" an Erbischof Friedrich den Ersten, Graf von Chiemgau, kam |
| 6. Jht. | Die bayrische Landnahme im Pinzgau erfolgte die Saalach aufwärts |
| 8.-11 Jht. | Ein zweiter Siedlungsausbau begann |
| 1165 | Aus Dienten bezogen die bayrischen Grafen von Neuberg-Flakenstein Eisenzinse |
| 11-13 Jht. | Durch die Bevölkerungszunahme wurden umfangreiche Rodungen eingeleitet. Erste Höfe von 800 bis auf 1100m entstanden"die Schwaigen". Darunter waren ganzjährige bewirtschaftete Güter zu verstehen, für die der Grundherr einen Viehstand zur Verfügung stellte, gegen Verpflichtungen jährlicher Naturalabgaben. Ende des 12.Jht. fanden Neugründungen der Schwaigen ein Ende. |
| 12 Jht. | Die ersten Aufzeichnungen über den Bergbau |
| 13 - 14 Jht. | Begann der zweit Abschnitt der großen Rodungen |
| 1407 | Erstmals wurde das Gut (der Hof Zachhof)in Dienten von der Familie Zach genannt |
| 1410 | Der Bezirk, wo Dorf- und Berg Dienten standen, gehörte zu Saalfelden. Die Bevökerung war daher angewiesen, in der Pfarrkirche Saalfelden ihre geistlichen Bedürfnisse zu holen.Gegen Vergütung stiftbrieflich verordnet, an bezeichneten Festen und Sonntagen des Jahres durch einen G'sellpriester von Saalfelden in Dienten den heiligen Gottesdienst halten zu lassen |
| 1415 | Der Erzbischof erließ mit den Gewerken und Knappen eine Betriebsordnung |
| 1477 | Erhält Achacz Zach von Erbischof Bernhard von rohr die Vergünstigung, zusammen mit seinem Sohn Symon auf 12 Jahre allein in der Dienten und in salzburgischen Landen Eisen gießen zu dürfen. |
| 1490 | Errichtung des Verwalterhauses (jetziger Dientnerhof)) des Eisenbergbaues Dienten |
| 15-16 Jht | Die vozüglichen Gewerken des Bergbaues waren die Zächen, Schrufen, Schrayer, Ainckhas |
| 1502 - 1504 | Erbauung der Dientner Kirche |
| 1505 | Die Kirche wurde am 12.Juni vom Chimseer Bischof Nikolaus von Ypson geweiht |
| 1536 | Bischof Berthold Pirstinger gründete in Dienten ein Vikariat |
| 1536 | Richtlinien für die Führung des Blahwerkes wurden erlassen |
| 1540 | Der Koopertor von Saalfelden, der nach Dienten ritt, um den Gottesdienst zu halten auf der Filz im Schneesturm erfroren. |
| 1576 | Die Bad Reichenhaller Salzpfanne erhielten 1576 ihr Pfannenblech aus Dienten |
| 16 Jht. | Klimaverschlechterung erzwang teilweise die Aufgabe der hochgelegenen Höfe; sie wurden zu Almen.z.B: das Puregglehen war es in 1300m Höhe der höchstgelegene Hof in den Salzburger Bergen |
| 1636 | Die Hammer- und Schwarzenbachkapelle, beim früheren Hammerwerk vom Radmeister und Gewerken Wolfgang Zach erbaut |
| 1638 | Dienten erhält einen eigenen Seelsorger |
| 1659 | Die in Dienten angeschlossenen Eisengießerei wurden eiserne Häfen nach Kärnten geliefert |
| 1670 | Schule wurde erstmals von Mesner gehalten |
| 1688 | Bei dem großen Unglück der Pinzgauer Wallfahrer in ST. Bartholomä sind auch 3 Dientner ertrunken, nämlich der Schöneggbauer Johann Langegger, der Krineggbauer Christian Sendlhofer und seine Tochter Katharina. |
| 1731 | Das Mesnerhaus wurde erbaut. |
| 1732 | Die Protestantenausweisungen durch Erbischof Leopold, Freiherr von Firmian, zwangen auch Dientner Familien, die Heimat zu verlassen. Der Preußische König nahm sie auf und siedelte sie in Ostpreußen an. |
| 1748 | Die Dientner Kirche wurde mit einem hohen Spitzturm versehen. Bei einem Gewitter hatte in den Turm ein Blitz eingeschlagen und den oberen Teil vernichtet. |
| 1751 | Der Müllermeister Lorenz Dürlinger errichtet ein Lodenwalch. |
| 1763 | Um die durch Kahlschläge entstanden Heidelbeerenkulturen auszunützen, wollen die meisten Bauern eine Branntweinbrennerei beginnen. Von Mühlen ist schon früh die Rede. Auf dem Gut Entach hatte Philipp Reiter eine Maut und Dietmühle, die seit 1500 bestand. |
| 1774 | Weil Dienten so abgelegen ist, wurde dem Mesner das "Schrepfen, Aderlassen und Balbieren" erlaubt, was aber die Chirurgen betrifft, verboten |
| 1786 | Das Pfarrhaus wurde gebaut, zu diesem Hause war früher eine endslange Wasserleitung von der Stupperalm herab über den Bach notwendig, die den Priester oft verzagt machte. |
| 1809 | Dienten obwohl es abseits des Salzachtales liegt war am Freiheitskampf (Andreas Hofer)beteiligt |
| 1816 | Nach der Säkularisation des Erzbistums kam das Eisenwerk in den Besitz des österreichischen Staates. |
| 1831 | Als in den Nachbarländern die Cholera auftrat, haben die Dientner auch Furcht bekommen und um Kreuzgänge (jetziger Bittgang) nach Mühlbach angesucht und bewilligt erhalten. |
| 1849 | Der Wald (außer Eigentumswälder) kamen in staatlichen Besitz |
| 1864 | Die Auflassung des Bergbaues und mit den damit verbundenen Arbeitsstätten in Dienten. Die Arbeitslosigkeit hielt traurigen Einzug in die Gemeinde. |
| 1875 | Trachtenmusikkapelle wurde das erstemal nach mündlicher Überlieferung erwähnt |
| 1875 | Primizfeier den 24. August von Georg Pronebner vom Unterstöcklgut |
| 1886 | Peter Feroli kam nach Dienten. Er war ein Italiener und stammte aus Udine. |
| 1888 | Brannte der Stöcklwirt |
| 1888 | Peter Feroli baute das Gasthaus Ronachbäck und richtete sich dort ein kleines Sägewerk ein. Dazu wurde noch eine kleine Bäckerei errichtet. |
| 1890 | Der "Veteranenverein" (Kameradschaftsbund) wurde gegründet |
| 1898 | Matrashaus wurde eröffnet. |
| 1899 | 12.September bis auf 1000m heruntergeschneit, das Dorf lag im Schnee. Auf den Almen lag er zwei bis drei Meter hoch. Für das Vieh trat Hungernot ein. Auf der Schönbergalm stieg der Schnee bis zu fünf Meter. |
| 19 Jht. | Die Roheisenerzeugung wurde unrentabel |
| 1901 | Wurde die neue "Strasse" durch den Dientner Graben eröffnet |
| 1903-1913 | Die alte Strasse Schwefelhäusl - Dienten wurde verbreitert und verbessert, so dass sie auch den Autoverkehr aufnehmen kann. |
| 1911 | In der Gemeinde brach Maul- und Klauenseuche der Rinder aus |
| 1911/1912 | Sportbegeistert Burschen gründeten den Dientner Skiclub |
| 1914 | Freiwillige Feuerwehr Dienten wurde gegründet |
| 1914 | Ausbruch des 1 Weltkrieges- das erste Opfer des Krieges aus Dienten war der Postbote Nikolaus Portenkirchner, der in Galizien fiel. |
| 1914-1918 | Der Zachofbauer Josef Viehhauser war in einer 4 jährigen Gefangenschaft in Sibirien. |
| 1920 | Es gab schwere Niederschläge am 7. September im Hochköniggebiet. Der Dientnerbach wurde zum reißenden Strom. In der Nacht zum 7 September riß er im Dorfe die Holzverwerchungen weg.. In heller Angst sahen die Dörfler, wie ein Stück Boden nach dem anderen fortgetragen wurde. Der Bach riß beim Sauschneider den halben Stall, beim Pfarrer und beim Mesner die Nebengebäude weg. Die Strasse nach Lend kilometer weit spurlos verschwunden. |
| 1922 | Beim Bergwerk in Schwarzenbach ging im Dezember eine Staulawine nieder, die das Maschinenhaus, die Klaubhütte, die Schmiede und ein leeres Wohnhaus hinabriß. |
| 1924 | Am 12. Dezember spürte man drei heftige Erdstösse, dass man sich im Bett herumgeworfen fühlte und die Häuser in Schwanken kamen. |
| 1925 | 28 Juli wurde vom Staat ein eigener Wirtschaftskörper geschaffen und nannte sich Österreichische Bundesforste. |
| 1927 | Am 20.Jänner, sollte das Gasthaus Handlwirt versteigert werden. Das brannte es auf einmal bis auf die Mauern nieder. Es trat Verdacht der Brandlegung auf und wurde die Besitzerin Maria Heuberger eingezogen. Schulhaus und Verwalterhaus gerieten in Gefahr, aber der Schnee auf den Dächern verhinderte die Ausbreitung des Feuers. |
| 1927 | Eine Gemeindkanzlei wurde im Haus Ainkäß eingerichtet und eine Schreibkraft eingestellt |
| 1928 | Eine Telefonstelle wurde errichtet. |
| 1928 | Im Juni stürzte ein heftiger Sturmwind von den Bergen auf das Dorf, so daß an 22 Gebäuden die Dächer abgetragen wurden. |
| 1929 | Am 29. Dezember, ist das Neuhäusl vollständig zugrunde gegangen. |
| 1930 | Lehrer Fritz Narholz gründete den Wintersportverein Dienten |
| 1931 | Am 18. April brach bei der Nacht ein Felssturz von 5000 Kubikmeter Gestein auf die Dientner Strasse herab, so dass 8 Tage kein Durchkommen war. |
| 1934 | Ein Papierböller am 11 Mai, der über Nacht an den Pfarrhof Dienten gelegt wurde, hatte verheerende Wirkung.Durch die Detonation wurde Pfarrer Julius Weikl aus dem Bett geworfen. Die Hauskapelle wurde zerstört, und an der Südseite vom Hotel Hochkönig zersplitterten alle Fenster |
| 1937 | 26.Juni wurde die Postkraftfahrlinie Lend-Dienten eröffnet |
| 1937 | Strassenbau Dienten -Mühlbach vom Lande Salzburg begonnen |
| 1938 | Wurde die Schwarzenbachschule im sogenannten Hammerhaus eingeweiht |
| 1942 | In der NS-Zeit wurden aus allen Klassen der Volksschule Dienten die Kruzifixe entfernt, was unter der Bevölkerung große Erregung hervorrief. |
| 1939-1945 |
Im Kreise der Einheimischen gemunkelt, dass sich eine Deserteurgeuppe in der Umgebung Goldegg-Dienten befinden sollte, was sich auch später bewahrheitete. Sie wurden als Partisanen bezeichnet. Der Gründer der Gruppe, Karl Ruppitsch wurde der Anführer deser Bewegung. Soldaten, die zu Hause Heimurlaub machten, versuchte Ruppitsch zu überreden, nicht mehr einzurücken. Ruppitsch wurde im März von der SS - Männer gestellt und in Salzburg erschossen.
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| 1947 | Vom Kirchbühel bis Brentwald ist der ganze Hang unter dem Walde in Bewegung geraten. Das Häuschen des Familie Aschenwald ist mitsamt den Bewohnern, Eltern und vier Kindern in den Dientner Graben hinabgeschleudert worden. Sie waren alle Tod. |
| 1951 | Gründung des Verkehrsvereines Dienten |
| 1951 | Wurde die Salzachbrücke mit 34m Länge und 13m höhe auf stählernem Tragwerk vom Lande erbaut |
| 1952 | Der Abbau von Schwefelkies im Schwarzenbachgraben südlich von Dienten wurde einige Jahre durch- geführt, bis man auch hier den Bergwerksbetrieb einstellte |
| 1953 | Bau eines kleinen Schleppliftes von ca 300 m Länge beim Bründl |
| 1954 | Am 11 Jänner wurden die Gebäude Schober, Schartner, Oberlaaberg und Unterlaaberg durch Staublawinen schwer beschädigt. |
| 1955 | Bau des Altenberg-Schlepplift - 1964 wurde er verlängert |
| 1955/56 | Die erste Schischule wurde eingerichtet. |
| 1957 | Strasse Dienten - Mühlbach wurde für den Autoverkehr eröffnet |
| 1958 | Rupert und Richard Franzl hatten die Idee eine Bergrettung zu gründen |
| 1959 | Der Babylift auf dem Zachhoffeld wird erbaut. |
| 1961 | Dientnerhof bietet von Weihnachten bis Ostern Skikursteilnehmer der Universitäts-Turnanstalt Wien Unterkunft |
| 1962 | Gemeinde und Raika Dienten beziehen das gemeinsame neue Haus |
| 1965 | Gründungsjahr des Eisschützenvereines |
| 1967 | Die ersten Fernsehr kamen nach Dienten. |
| 1968 | Errichtung des Gabühelliftes |
| 1971 | 28. Mai Verleihung des Dientner Gemeindewappen |
| 1973 | Einweihung der neuen Volksschule und Kindergarten Dienten - 1 Bildungswoche in Dienten am Hochkönig |
| 1974 | Liebenaulift wurde von Alois Burgschwaiger erbaut |
| 1977 | Einführung des Dientner Adventsingen |
| 1978 | Gründung des Fußballclubs |
| 1978 | Bau des Dacheggliftes |
| 1978 | Primizfeier von Josef Steinmetz, der Schneidermeistersohn von Josef Steinmetz |
| 1982 | Das Franz-Eduard-Matras-Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder |
| 1983 | Der Altenbergschlepplift wird vom Bürglalmliftes ersetzt |
| 1983 | Bau des Wastlhöhliftes |
| 1984 | Bau des Zachhofalmliftes |
| 1986 | Gründung der Naturfreunde |