powered by priesterhoefl
»home

Übersicht Landschaft Dientner Eisenbergbau Verkehr Kirche Schule Gewerbe

Der Name wird 963 das erstemal genannt, wie das Gebiet vom "Erilipach usque ad Tuontina" an den Erzbischof kam. Der Name ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs.

 

Hint ö da Deanten

ist a wunderscheans Aoscht (Ort).

Da springant dö Gamsal

da wachöt da Boascht (Bart).

Die Grenzen sind:

Hochkaser - Grünberg - Filzensattel - westlich Hochkönigskamm - Taghaube - Kollmannsegg - Schwarzenbach - Hocheck 1772m - Hochkaser.

Größe:

4975 ha.

Höhenzahlen:

Lammkopf 2844m, Kummetstein 2875m, Kollmannsegg 1848m, Hochkasern 2015m, Filzensattel 1291m, Dientner Sattel 1357m, Kirche 1078m, Tiefster Punkt Ferolisäge 875m.

Entfernungen:

Lend 13km, Hintertal 6km

Gemeinnützige Werke wurden geschaffen:

Raiffeisenkasse wurde 1927 aufgetan. Die Feuerwehr 1926 gegründet. Verkehrsverein: 1930 wurde ein Verschönerungsverein ins Leben gerufen, weil sich Anzeichen für den Fremdenverkehr zeigten. 1951 kam der Verkehrsverein zur Wirkung.

In wirtschaftlicher Hinsicht hat Dienten seit dem Jahre 1100 etwa vom Bergbau auf Eisen gelebt, die bäuerlichen Betriebe waren klein und für viele ein Nebeneinkommen. Ein alter Spruch hieß:

"Deanten ist die Eisenstadt, auf deren Mauern 500 Küh grasen und kauern."

Seit der Einstellung des Bergbaues führte Dienten wegen seiner Höhenlage und Abgelegenheit ein kümmerliches Dasein. Erst mit Aufnahme des Fremdenverkehres und durch den Holzexport kam wieder einiges Leben in die Gemeinde.

 

Heimatbuch Dienten am Hochkönig

1923 - 2004 Franz Portenkirchner Verfasser des Dientner Heimatbuches